Windpark-Monitoring

Windpark-Monitoring

Eine Investition, die sich auszahlt

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Sturmböen, Blitzschlag, Eislasten und mehr: Windräder und ihre Rotorblätter sind jederzeit den Kräften der Natur ausgesetzt. Werden Schäden nicht rechtzeitig erkannt, drohen hohe Folgekosten. Ein permanentes Monitoring mit Bladecontrol schützt vor diesen Risiken, wie sich an einem Windpark aus der Lausitz zeigt.

Eine rein visuelle Inspektion reicht nicht aus, um Auffälligkeiten an den Rotorblättern früh genug zu erkennen und kostspielige Betriebsausfälle zu vermeiden. Die Fachleute der Denker & Wulf AG, die für die technische Betriebsführung des Windparks südlich von Berlin verantwortlich sind, schätzen daher den Einsatz von Bladecontrol. Das Condition-Monitoring-System von Weidmüller misst und analysiert permanent die Rotorblatteigenschwingung von 24 Windkraftanlagen. Zusätzlich fließen weitere Messdaten und Parameter wie beispielsweise Windgeschwindigkeit oder auch die jeweiligen Pitch-Winkel der Rotorblätter in die Betrachtung mit ein. „In Summe können wir so feststellen, in welcher Betriebssituation eine Abweichung auftritt, und die möglichen Ursachen von vornherein eingrenzen“, erläutert Joachim Fröhlich von der Denker & Wulf AG. Denn neben direkten Schäden am Rotorblatt erkennt Bladecontrol auch aerodynamische Unwuchten, lose Teile in Blatt und Nabe sowie Pitch-Fehlstellungen.

Serviceeinsätze effizienter planen

Die permanente Detektivarbeit zahlt sich nach Fröhlichs Worten in Form einer erhöhten Betriebssicherheit und somit einer verbesserten Rentabilität des Windparks aus. Besonders hilfreich sei die Überwachung für Bereiche, die ohne Weiteres nicht optisch zu kontrollieren seien. Dazu zählen feine Risse im Inneren der Rotorblätter ebenso wie etwa Feuchtigkeitsschäden am Holz zwischen Nabe und Rotorblatt. Somit lassen sich Serviceeinsätze vorausschauender und effizienter planen.

Eine verlängerte Lebensdauer der Rotorblätter zählt zu den weiteren Vorteilen. In diesem Windpark ist das ein besonderer Pluspunkt, da die hier verwendeten Rotorblätter nicht mehr produziert werden. Bei irreparablen Schäden wäre dementsprechend ein Komplettaustausch erforderlich.

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